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Diamantbestattung aus ganz persönlicher Sicht

 


 

 Interview einer Angehörigen: TV-Beitrag

 


 

Sehr geehrter Herr Willy,
ich möchte mich zunächst mal für den wunderschönen Diamanten bedanken, mein Mann wäre begeistert wenn er sich sehen würde. Als ich wieder zuhause war wurde ich zusehends ruhiger mein Blutdruck hat sich fast normalisiert, ich brauche jetzt 3 Tabletten weniger auch dafür bin ich ihnen dankbar. Ich habe nach meinem Entwurf einen Ring anfertigen lassen, diesen möchte ich Ihnen als Anhang zusenden. Ich trage ihn täglich und kann so meine Trauer viel besser verarbeiten. Danke
Mit lieben Grüßen
Uschi Völker

 


 

Hallo Frau Moeller,

ich bin ueberaus gluecklich mit meiner Entscheidung und Ihrer Hilfe! Wuensche Ihnen und dem Team ein wunderbares Weihnachtsfest und alles Gute fuer 2012!

Lieben Gruß C P

 

 


 

 Lieber Herr Willy,

ich möchte mich bei Ihnen in aller Form bedanken, für die unendlich, freundliche Betreuung von mir. Es ist zweifelsohne der schrecklichste Moment, wenn das eigene Kind getötet wird. Er war doch erst 14.

Doch dank Ihnen, & Ihren Nürnberger Bestattungs Partner, habe ich diesen Schritt gewagt.

Ich mag ehrlich sein, ich hatte unendlich große Angst vor dem Moment, wenn ich "ihn" abholen komme. & als ich "ihn" sah strömten meine Tränen, vor Schmerz & vor Freude. & es dauerte einige Tage, bis ich mir Zuhause bewusst wurde, wie sich dieser Erinnerungsdiamant in meine Seele bewegte. Für mich ist es nun offensichtlich, dass mein Sohn sich verändert hat - & er ist Zuhause, dort wo hingehört. Ich habe ihn nun immer bei mir, & erfreue mich am Schimmern, wenn die Sonne in ihm bricht.

Heute kann ich sagen, es hätte keinen pietätvolleren Abschied von ihm geben können, ich bin dankbar, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. 

Ich danke Ihnen allen, für die respektvolle, liebevolle Betreuung.

Yvonne aus Deutschland          www.mein-calvin.de

 


 

 

Frau U. Lieser, Deutschland:

Der Diamant wurde in den Ehering meiner Mutter eingearbeitet. Meine Mutter ist froh über die schöne Farbe des Diamanten und es gibt ihr eine gewisse innere Ruhe ihren Ehemann nach 43 glücklichen Jahren auf diesem Weg immer bei sich zu haben.

Liebe Grüße
U. Lieser

  


 

 Anonym, Deutschland:

Sehr geehrter Herr Wampl,

heute habe ich den Diamant erhalten. Er ist, wie Sie beschrieben haben, blau und wunderschön. Ich bin glücklich und freue mich sehr.

Mein Mann war über 30 Jahre mein Diamant im Leben. Dieser kleine blaue wunderschöne Diamant kann niemals ersetzen, was ich verloren habe. Aber ich kann ihn immer bei mir haben und er gibt mir einen kleinen Frieden.

 


 

 

Frau Allen, Deutschland:

Für uns gab es etwas Unvorstellbares, etwas Aussergewöhnliches. Fühlbar war es, aber nicht sichtbar. Über Kontinente hinweg   fanden wir uns auf mysteriöse Weise. Von Zwillingsseelen, die sich immer finden werden, sprechen die einen und vom Zufallsprinzip die anderen. Für uns war es ein Meisterwerk.

Die Hochzeit unserer Deutsch-Amerikanischen Ehe in einem alten Kloster nahe der Schweizer Grenze in Stein am Rhein war der Anfang von 10 Jahren Zusammensein und voll gepackt mit Anreisen und Abreisen, denn zwischen unserer Herkunft lag der Atlantik.

Wenn die Urangst die Menschen ergreift und davon abhält, Bergwände hinaufzusteigen oder Schluchten hinabzustürzen, wir hatten sie instinktiv zurückgewiesen und lebten in einem grenzenlosen Vertrauen in das Leben mit seinen Herausforderungen.

Zusammen sterben erfüllte sich für uns nicht. Als mein Mann abberufen wurde und nach seiner Krebs-Diagnose vermied, von Tod, Sterben und Abschied zu sprechen wurde mir klar, es gibt eine andere Daseinsform nach dem Tod. Die indianische Herkunft meines Mannes mit universellem Wissen, signalisierte mir in dieser Zeit, dass es keine Trennung gibt, sondern eine Transformation. Deshalb entschied ich mich mit höchster Gewissheit für eine ganz besondere Bestattungsform, nämlich das Symbol der Verwandlung in einen Diamanten.

Pünktlich im Jahr 2008, zum zehnten Hochzeitstag, Frühlings-beginn, Josephstag, dem Namenstag meines Mannes, und zu Ostern, dem Fest der Auferstehung, erhielt ich von Algordanza den blauen Diamanten als Glücks-Symbol. Damit hatte sich der Kreis vollendet.

Zum Todestag, im November 2008, wurde der Diamant nach meinem Wunsch von einem Konstanzer Goldschmied zu einer Halskette verarbeitet. Der Diamant, umfasst von einer silbernen Kugel aus zwei symbolischen Hälften, kann offen oder verborgen getragen werden. Was immer das Leben nun mit mir vor hat, wir sind zusammen und das ist ein gutes Gefühl in Turbulenzen der Trauer, Veränderungen und Suche nach Neuland.

Danke an Algordanza für die Erreichung des richtigen Ziels zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort!


 

Liebes Algordanza Team,

der Diamant aus der Asche meiner Mutter ist so unglaublich blau und wunderschön geworden, dass unser Juwelier von seiner Qualität vollständig entzückt war. Er hat mir versprochen, dass er dem Stein eine einzigartige Einfassung geben wird - und hat  mich nun  gefragt, ob er ein Foto davon für sein Studio haben darf.

Heute ist es soweit, dass ich es auch ihnen gerne zur Verfügung stellen möchte, zwecks Veröffentlichung auf ihrer Website.

Vielen Dank für all Ihre  Mühen und das tolle Ergebnis !

Anonym vom Rhein

 
 

 


 


Anonym, Schweiz:

 

Sehr geehrter Herr Willy,
es ist schon eine Weile her, dass ich "meinen Diamanten" bei Ihnen abholen durfte. Und ich bin immer noch sehr glücklich darüber, dass ich diesen Schritt zu Ihrer Firma gewagt habe.
Bei meinem letzten Besuch hatte ich versprochen, dass ich, wenn ich den Stein habe fassen lassen, ein Foto zu schicke.
Der Ring ist fertig und nun trage ich "Bruno" ( so nenne ich den Ring :-) 
am Finger und habe meinen Mann täglich bei mir.
Mag vielleicht für andere etwas merkwürdig klingen, doch mir bedeutet es sehr viel. 
Ich danke Ihnen noch einmal ganz herzlich dafür, dass Sie und Ihre Firma so etwas möglich machen können.
Ich wünsche Ihnen allen ganz viel Gesundheit und alles Gute.
Mit freundlichen Grüssen

 

 



Frau Doris H.-W., Deutschland:

Eigentlich ist es erstaunlich, wie viele - oder besser gesagt, wie wenig von einem Menschen übrig bleibt, der fast 1.90m gross war.

Als ich die beiden Diamanten aus der Asche meines Mannes in Händen hielt, wurde mir das wieder bewusst. Gleichzeitig hatte ich aber ein gutes Gefühl, als ich die funkelnden Steine betrachtete. Und ich beglückwünsche mich nachträglich zu der Idee, meinen Mann auf diese Weise lebendig zu erhalten, strahlend, positiv, wie er zu Lebzeiten war. Ich habe mich auch gefreut über die schöne blaue Farbe der Diamanten, den eleganten Schliff und die wunderbaren Kästchen zur Aufbewahrung. Ich bedanke mich ganz herzlich.

 


 

Frau Wagenknecht, Deutschland:

Vor ein paar Jahren habe ich das erste Mal im Fernsehen einen Bericht über ihr Unternehmen gesehen. Schon damals gefiel mir dieser Gedanke sehr so etwas später mal zu machen. Es geriet dann wieder in Vergessenheit weil man ja noch so viel Zeit hat. Damals war mein Mann auch schon krank, aber an Sterben wollte ja keiner denken.

Ca. 3 Monate bevor mein Mann starb kam eine erneute Sendung über Algordanza, ich sah sie leider nicht aber mein Mann. Er erzählte es mir und irgendwie hatte ich das Gefühl „jetzt musst du dich mal wirklich erkundigen“. Ich beauftragte ein Bremer Bestattungsunternehmen, die mir Unterlagen zuschickten. Das war 14 Tage bevor er starb. Wir gingen den gesamten Prospekt durch, suchten uns jeder einen Schliff aus, wie der Stein mal werden sollte. All das war ganz normal und, ehrlich gesagt, witzelten wir noch herum und machten Spass dabei. Einen Tag später rief ich sie an, sie erklärten mir den genaueren Ablauf den ich unbedingt wissen wollte.

Ich erzählte es meinem Mann abends beim Essen. Eigentlich wusste ich, dass er in Griechenland beerdigt werden wollte aber bedingt durch seinen Umzug wieder nach Deutschland wäre das sehr problematisch geworden. Mir kam dann spontan die Idee, aus einem Teil der Asche den Erinnerungsdiamanten fertigen zu lassen, den Rest der Asche hole ich ab - und bringe sie nach Griechenland. Dort wollte ich dann eine Seebestattung machen. Das ist dort nicht üblich. Mein Mann war sehr glücklich über diese Idee und ich gab ihm meine Hand drauf. Nachdem mein Mann dann wenige Tage danach verstarb, war ich sehr froh zu wissen wie jetzt alles laufen muss.

Alles klappte nach Plan, ich holte bei Ihnen die Asche und den Diamanten ab, fuhr weiter nach Ancona, um mit der Fähre überzusetzen. Von Patras aus war mein erster Weg nach Athen, zu dem Juwelier, der den Diamanten in unseren Ring setzen sollte. Am nächsten Tag fuhr ich auf den Peleponnes, ich hatte ein kleines Fischerboot selbst gebaut, da sollte die Asche rein, und dann wollte ich sie selber auf das Meer bringen. Das Öffnen der Urne, das Umfüllen der Asche, das war noch einmal ein harter Moment. Ich schmückte das kleine Boot mit Blumen. Leider war es nicht möglich ein grosses Boot zu bekommen also nahm ich ein Surfbrett, stellte das Fischerboot vorne drauf und bewegte mich auf das offene Meer. Als ich die Lieblingsstelle in der Bucht erreicht hatte - auch das war abgesprochen - setzte ich das Boot ins Wasser. Wieder ein ganz trauriger Moment aber ich war meinem Versprechen ein Stück näher. Fünf Tage nachdem ich in Griechenland angekommen war, begab ich mich wieder auf den Rückzug, der Ring musste jetzt noch aus Athen geholt werden. Ich war sehr gespannt wie er ausschaut.

Als ich ihn sah, war ich so überwältigt, der Juwelier übrigens auch. Er meinte, solch einen fantastischen Diamanten sieht man sehr selten, und dann noch bläulich, ganz selten, widerholte er immer wieder. Zum Schluss sagte ich ihm die Wahrheit über den Diamanten, er bekreuzigte sich, nahm mich in den Arm und sagte genau das, was ich damit erreichen wollte. „Peters Herz ist in Griechenland, seine Seele hast du immer bei dir. Verliere ihn nicht, dieser Stein ist unersetzlich.“

Immer noch bin ich froh, mich für den Diamanten entschieden zu haben, ich weiss noch nicht, wo ich einmal leben werde. Den Friedhofstein könnte ich niemals mitnehmen, mein Erinnerungsdiamant begleitet mich da wo ich bin, an meinem Finger.

Noch einmal vielen Dank an Sie und Ihr Algordanza Team

Ihre Nikola Wagenknecht

 


 

Beate Clik, Österreich:

Als erstes war ich doch einwenig skeptisch. Waren doch soviele Menschen begeisterst sich "plastinieren" zu lassen. Und nun auch noch als Diamant zu funkeln......Was wird noch alles kommen??? Doch ich find es einfach toll, daß sich die Menschheit nun von dieser Konservativen "Verabschiedung" eines Geliebten loslöst und andere Formen der Bestattung findet. In einem so modernen Zeitalter haben viele Menschen nur auf eine solche Lösung gewartet. Ich für meine Person habe mich für diese Art der "Bestattung" entschieden und bin nun sehr, sehr erleichtert, daß auch diese Frage optimal gelöst wurde. Ein wunderschöner Gedanke als Juwel meine Hinterbliebenen zu erfreuen............!!!!

 

 

 

 

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